Vortrag im Rahmen des Workshops “Historisches Lernen im Universal Design for Learning und Mehrebenensystemen”
Dr. Björn Fisseler
We shifted our emphasis to address the disabilities of schools rather than students and coined a name for this approach: Universal Design for Learning, or UDL. (A. Meyer et al., 2014)
UDL ist ein Rahmenkonzept zur Verbesserung und Optimierung des Lehrens und Lernens. Lehrende stehen täglich vor der Herausforderung, Unterricht für verschiedene Lernende zu planen. Mit den UDL-Prinzipien ist es möglich, auf diese Variabilität zu reagieren.
Ziel des UDL die die Gestaltung von Lernumgebungen, damit alle SuS zu fachkundigen Lernenden werden können!
Ziel: Handlungsfähigkeit der Lernenden (learner agency)
(Quelle: A. Meyer et al., 2024)
Ziele
Das UDL-Rahmenkonzept setzt sich zusammen aus drei Prinzipien, neun Richtlinien und detaillierten Empfehlungen. Es ist aber keine Checkliste.
(Quelle: CAST, 2024)
Ein didaktisches Modell gibt idealerweise Antworten auf die Frage, wer, was, wo, wann, wie, warum und womit lernt.
UDL ist eher ein didaktisches Rahmenkonzept, das als eine Art Blaupause über Unterricht und Lehr-Lernangebote gelegt werden kann.
UDL …
Aber UDL kann bei der unterrichtlichen Differenzierung helfen, Leistungs- und Beurteilungsmaßstäbe einordnen und als Baustein einer Feedback-Kultur genutzt werden.
In Anlehnung an Burgstahler: Every universally designed instruction is good teaching, but not all good teaching is universally designed.
Wie passt UDL zu den Qualitätsmerkmalen guten Unterrichts (H. Meyer, 2024)?
Quelle: (Barsch, 2025)
Die drei UDL‑Prinzipien lassen sich fachbezogen zuspitzen:
Universal Design for Learning (UDL) im Fachunterricht Geschichte